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    Unternehmen, die die 90/10 Getrenntsammelquote für sich in Anspruch nehmen wollen, haben am 01.09.2017 für die Monate Mai bis einschließlich Juli 2017 einen Nachweis über die Einhaltung vorzulegen. Dieser ist von einem unabhängigen Sachverständigen zu beglaubigen.Somit ist eine weitere Getrennthaltung der letzten 10 Masseprozent nicht mehr notwendig.

    Wir bieten Ihnen die Möglichkeit mit uns die nötigen Unterlagen zu erstellen und von unserem Umweltgutachter den Nachweis zu beglaubigen. Sprechen Sie unseren Vertrieb gerne darauf an.

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    Zum 01. August 2017 tritt die neue GewAbfV in Kraft. Der Gesetzgeber bezweckt damit die getrennte Erfassung und das Recycling zu stärken. Damit werden für den Abfallerzeuger und Abfallbesitzer neue Getrenntsammlungs- & Dokumenationtspflichten relevant.
    Auch für Vorbehandlungsanlagen gibt es zusätzliche Anforderungen, deren Umsetzung bis zum 01.01.2019 erreicht sein müssen.

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    In der neuen Verordnung sind im Wesentlichen verschärfte Anforderungen an die Getrennthaltungspflichten beim Abfallerzeuger geregelt. Neben Papier/Pappe/Kartonage ex Haushaltshygienepaper, Kunststoffen, Glas, Metallen & Schrotten sind nun auch Holz, Textilien und sämtliche biologischen Abfälle getrennt zu erfassen.
    Ist einem Abfallerzeuger die Getrennthaltung aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, ist es gestatt Abfälle gemischt zu sammeln. Die gemischten Abfälle sind einer Vorbehandlungsanlage zu zuführen. 
    Nachweispflicht über Nichtmöglichkeit und über die Überlassung ist zu erfüllen.

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    technisch nicht möglich:
    Für die Aufstellung der Behälter für die getrennte Sammlung steht nicht genug Platz zur Verfügung oder die Abfallbehälter werden an öffentlich zugänglichen Stellen von einer Vielzahl von Erzeugern befüllt, so dass eine getrennte Sammlung durch den Besitzer nicht gewährleistet werden kann.

    wirtschaftlich nicht zumutbar:
    Die Kosten für die getrennte Sammlung - bspw. auf Grund einer sehr geringen Menge der jeweiligen Abfallfraktion - stehen außer Verhältnis zu den Kosten für eine gemischte Sammlung und einschließlicher Vorbehandlung.

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    Explizit nicht relevant sind Elektro- & Elektrohaushaltsgeräte - werden über das ElektroG gesondert behandelt - , Batterien sowie Abfälle, die im Rahmen des dualen Systems separat entsorgt werden.

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    Zu erfüllen sind mindestens 85% Sortierquote

    Zu erfüllen ist eine mindestens 30 % Recyclingquote = stoffliche Verwertung

    Zu erfüllen sind bestimmte technische Standards

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    Abfallerzeuger haben die Erfüllung der Getrennthaltungspflicht zu dokumentieren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Die Dokumentation ist durch Lagepläne, Lichtbilder, Praxisbelege wie Liefer- & Wiegescheine oder ähnliche Dokumente vorzunehmen.

    Der Abfallerzeuger muss - soweit die Getrennthaltung nicht erfüllt wird - das Vorliegen der technischen Unmöglichkeit oder wirtschaftlichen Unzumutbarkeit der Getrennterfassung der Abfallfraktionen sowie der Zuführung der Gemische in eine Vorbehandlungsanlage darlegen und trägt dafür die Beweislast.

    Zum 01. August 2017 hat sich der Abfallerzeuger vom Betreiber der Vorbehandlungsanlage bestätigen zu lassen, dass die Sortierquote erfüllt wird. Recyclingquote und technische Ausstattung müssen nach der Übergangsfrist erst ab 2019 bestätigt werden.

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    Dargestellt werden kann der beengte Raum durch Lagepläne oder Bilder. Auch kann über diese nachgewiesen werden, dass die Sammelbehälter im öffentlichen Raum ständen oder von der Öffentlichkeit zugänglich wäre, vglb. Bahnhöfen, Flugplätzen oder Ähnliches.

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    Angebote, die hinsichtlich ihrer Kosten bewertet werden können.
    Auch bei Nachweis einer sehr geringen Menge der jeweiligen Abfallfraktion ist das Vorliegen der wirtschaftlichen Unzumutbarkeit gegeben. Anhaltspunkt für eine geringe Menge ist laut Länderarbeitsgemeinschaft Abfall LAGA eine Menge von insgesamt 50 kg pro Woche über sämtliche Abfallfraktionen hin.

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    Anfallerzeuger & -besitzer von Bau- & Abbruchabfällen bei Neubau-, Renovierungs-, Sanierungs- und Abbruchmaßnahmen müssen zukünftig die folgenden Fraktionen getrennt sammeln:
    Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel und Fliesen & Keramik.

    Ist dem Abfallerzeuger eine getrennte Erfassung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar, ist es gestattet Abfälle gemischt zu sammeln. Die Kriterien entsprechen annähernd denen bei den Gewerbeabfällen. Die Erfüllung der Pflichten oder das Abweichen von diesen Verpflichtungen sind gleichfalls zu dokumentieren und auf Verlangen der Behörde vorzulegen. Die Dokumentationspflichten entfallen nur für Bau- & Abbruchmaßnahmen deren insgesamt anfallendes Volumen 10 Kubikmeter nicht überschreiten.

    Die gem. Abfälle, die überwiegend Kunststoffe, Metalle oder Holz enthalten, sind verpflichtend einer Vorbehandlungsanlage zu zuführen. Gemische, die überwiegend Beton, Ziegel, Fliesen oder Keramik enthalten, sind einer Aufbereitungsanlage zu zuführen. Auch dieses gilt wiederum nur, soweit die Behandlung der Gemische technisch möglich oder wirtschaftlich zumutbar ist. Diesbezüglich gelten die Dokumentationspflichten wiederum nicht für den Fall, in denen das Volumen der anfallenden Abfälle pro Einzelmaßnahme 10 Kubikmeter nicht überschreiten.

    Im Bereich Bau- & Abbruchabfälle erfolgt bewusst keine Festlegung auf die energetische Verwertung, da sich unter den Bau- & Abbruchabfällen auch mineralische Abfälle befinden, bei den keine energetische Verwertung möglich ist, sondern sonstige Verwertungsmaßnahmen in Betracht kommen.

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    Eine Verletzung des Gebotes der Getrenntsammlung sowohl für gewerbliche Siedlungsabfälle als auch Bau- & Abbruchabfälle stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Diese wird mit einer Geldbuße bis zu 100.000,- € als auch einem Eintrag ins Gewerbezentralregister geahndet werden. Auch die Nicht-Einhaltung der Dokumentationspflicht kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

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    Die Anforderungen im Rahmen der Getrenntsammlung als auch deren Dokumentation werden voraussichtlich zu höheren Kosten führen.

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    Wir stellen Ihnen - unseren Lieferanten - Liefer- & Wiegescheine sowie Wiegeprotokolle zur Verfügung.

    Zusätzlich bieten wir Ihnen bei einem Vor-Ort-Termin an Ihr Abfallkonzept entsprechend den Anforderungen zu überarbeiten.

    Wir liefern Ihnen die geforderte Dokumentation. Diese beinhaltet die Firmierung, Anschrift, die getrennt geammelten Abfallfraktionen (AVV-Nr.) sowie die jeweilige Menge zur Vorbereitung, zur Wiederverwendung oder zum Recycling und den Verbleib der Fraktionen.

    Da es sich bei unserem Unternehmen um eine Vorbehandlungsanlage handelt, können wir für Sie die Gemischen verornungskonform trennen.
    Wir bestätigen Ihnen die Sortierquote, mit der wir die Mindestanforderung von 85% für Sie erfüllen.

    Bei Unternehmen, die schon eine getrennte Sammlung vornehmen, muss die Getrenntsammelquote bei 90% liegen und von einem zertifizierten Sachverständigen bestätigt werden. Die Quote bezieht sich auf das vorangegangene Kalenderjahr und muss bis zum 31.3. des Folgejahres auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden.
    Wir unterstützen Sie auch bei dieser Umsetzung.

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    Kurz zusammen gefasst finden Sie Informationen auch unter Aktuelles.

    Oder suchen Sie den Gesetzestext? Schauen Sie in unserem Downloadbereich nach.