Donnerstag, den 12. Juni 2008 um 08:00 Uhr

Kastrup Recycling feiert neuen Zuwachs

Zur Einweihungsfeier des neuen Standortes in Bad Essen/Wehrendorf hatte die Kastrup Recycling GmbH & Co. KG geladen - und viele kamen.

Pressemitteilung

Zuwachs im Wirtschaftsraum Osnabrück/Emsland - Standortsicherung und neue Arbeitsplätze
Kastrup Recycling feiert neuen Standort

Kastrup Werk 6Osnabrück/Bad Essen - Zur Einweihungsfeier des neuen Standortes in Bad Essen/Wehrendorf hatte die Kastrup Recycling GmbH & Co. KG geladen - und viele kamen. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Bielefeld eröffnet nun einen neuen, modernen Recyclingstandort mit einer hervorragenden logistischen Anbindung an Straße, Schiene und Wasser. Der Standort in Osnabrück feiert gleichzeitig sein 75-jähriges Bestehen.

Allen Grund zum Feiern hat die Kastrup Recycling GmbH & Co. KG aus Bielefeld. Das Unternehmen konnte infolge seiner wirtschaftlichen Entwicklung und den Marktanforderungen gerecht werdend einen neuen Strandort in Bad Essen/Wehrendorf eröffnen. Zur Einweihungsfeier öffnete Kastrup seine Tore und lud zahlreiche Gäste ein, die Produktionsabläufe näher kennenzulernen. Die Niederlassung in Osnabrück kann gleichzeitig auf ein 75-jähriges Bestehen zurückblicken.
Unter den zahlreichen Ehrengästen der stellvertretende Landrat des Landkreises Osnabrück, Dr. Hermann Meyer, der Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, Günther Harmeyer, die Ortsbürgermeisterin des Ortsteils Wehrendorf, Marie Höckmann, der Geschäftsführer des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) in Berlin/Bonn, Thomas Braun, sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück/Emsland, Marco Graf, der in seiner Ansprache sowohl zum 75-jährigen Bestehen der Niederlassung Osnabrück als auch zur Einweihung des neuen Betriebes in Bad Essen gratulierte.

Nachhaltiges Wirtschaften und das Schonen der Rohstoffreserven durch Recycling sind heute in aller Munde: Damit wertvolle Rohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen können, werden sie gesammelt, nach Sorten getrennt, zerkleinert, sortiert, gepresst und klassifiziert, so dass sie sich als hochwertige Sekundärrohstoffe wieder zu neuen Erzeugnissen verarbeiten lassen. "In der heutigen Zeit in der sich Arbeitsplätze in der Region schaffen."
In Bad Essen stehen zum Start bereits 17 Arbeitsplätze zur Verfügung. "Wir stehen zu unserer Verantwortung als regionaler Arbeitgeber und können langfristig Arbeitsplätze sichern und ausbauen", so Gerhard Eustermann.

Gründer des seit 1904 bestehenden Entsorgungsfachbetriebes waren die Brüder Heinrich und Otto Kastrup, die als Firmenzweck den Großhandel mit Textilabfällen, Stahlschrott, Altmetallen und Altpapier angaben. In den ersten Jahren des Bestehens entsorgte, verwertete und verkaufte ihr Unternehmen vorzugsweise Zuschnittabfälle der Bielefelder Textilindustrie. Auch der Altmetall- und Schrotthandel florierte, da das Metallrecycling schon zu jener Zeit für die Deutsche Stahlindustrie große Bedeutung hatte. Mit der Gründung des weiteren Standortes in Osnabrück 1933 setzte Kastrup seinen Erfolg auf dem Gebiet der Abfallsammlung, -aufbereitung und dem Abfallverkauf als hochwertige Sekundärrohstoffe fort. 1973 konnte in Bielefeld-Quelle ein rund 40.000 qm großes, neues Betriebsgelände mit modernen Produktionshallen und einem Verwaltungsgebäude in Betrieb genommen werden. Das hiermit verbundene Wachstum sicherte Kastrup eine große wirtschaftliche Bedeutung im Raum Bielefeld und Osnabrück.

Heute ist Kastrup Recycling ein modernes, zukunftsorientiertes Unternehmen, das zu den ersten Firmen in Deutschland gehörte, die sich als Entsorgungsfachbetrieb zertifizieren ließen. Kunden des mittelständischen Unternehmens sind unter anderem Betriebe der Stahl-, Aluminium- und Kunststoffindustrie sowie Papierfabriken. Monatlich werden in den Betriebsstätten über 8.000 Tonnen Metalle, Schrott, Papier und Pappe, Kunststoff und Styropor, Textilien und Holz erfasst und zur Verwertung bereitgestellt.

Zum weiteren Angebotsspektrum von Kastrup gehört selbstverständlich das Consulting. Unternehmen die nach Möglichkeiten suchen ihre Abfallströme zu optimieren, können sich von Kastrup entsprechende Lösungen erarbeiten lassen. Diese basieren auf der Intension der Abfallreduzierung, der Kosteneinsparung, der gesetzeskonformen Verwertung oder Beseitigung. Aus diesen Motiven heraus entstehen ganzheitlich umweltschonende Entsorgungs- und Abfallkonzepte. Seit über 100 Jahren verfolgt die Kastrup GmbH & Co. KG das Ziel recyclingfähige Materialien zu sammeln, aufzubereiten und die gewonnenen sekundären Rohstoffe einer sinnvollen Verwertung zuzuführen. "Eine umweltbewusste Aufgabe lässt sich bei Kastrup verbinden mit Wirtschaftlichkeit und Zukunftsorientierung", so Gerhard Eustermann, "auf der einen Seite schließen wir Materialkreisläufe und schonen somit Ressourcen, auf der anderen Seite schaffen wir durch unsere Ausdehnung neue Arbeitsplätze in der Region."

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(v.l.n.r.) Marco Graf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück/Emsland, Gerhard Eustermann, Geschäftsführer der Kastrup Recycling GmbH & Co KG, und Volker Kretzschmar, Handlungsbevollmächtigter der Kastrup Recycling GmbH & Co. KG.

aussenaufnahmen 12Kastrup Werk 34

Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung konnten sich die Gäste ein Bild von der Aufbereitung und Produktion von sekundären Rohstoffen machen.

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